Lebendigkeits‐Werkstatt »Erde«

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Datum/Zeit
Date(s) - 08.07.2017
09:30 - 19:00

Veranstaltungsort
KlosterGut Schlehdorf

Kategorien


In der einstigen Weltsprache Latein teilen humus und humanus dieselbe Wortwurzel. Wobei humanus neben
»menschlich«, »menschenwürdig« und »menschenfreundlich« auch »fein gebildet« bedeutet. Humanität ist also
mit der feinen, lockeren, durchgearbeiteten Konsistenz lebendiger Erde verwandt!

Mitunter hat es den Anschein, als schwinde Humanität in der Welt so, wie in großem Maßstab Humus
erodiert. Ist die Fruchtbarkeit der von Menschen bewohnten Erde untrennbar mit Menschlichkeit verwoben?
Und: Ist es, um ausgelaugte Böden wieder aufzubauen, nötig, unsere humana, die spezifisch menschlichen
Eigenschaften und Fähigkeiten neu zu kultivieren?

An solchen Fragen knüpft die Lebendigkeits‐Werkstatt »Erde« an. Sie zielt darauf,
– das eigene Sein und Handeln neu zu erden
– Erde als lebendig zu erfahren und
– aus der Begegnung mit lebendiger Erde Impulse für eine nachhaltige Lebens‐ und Arbeitspraxis zu
beziehen.

Erde in ihrer Lebendigkeit zu begegnen schafft Wertschätzung und stiftet inspirierenden Dank.

Zur Mitwirkung eingeladen
sind Menschen, die in irgendeiner Weise mit Erde zu tun haben sowie alle, denen Zukunft stiftende Formen
des Lebens und Wirtschaftens am Herzen liegen (max. 16 Personen).

Zum Kontext
Lebendigkeits‐Werkstätten »Erde« sind Teil von ERDFEST. EINE INITIATIVE. Sie bereiten den Boden für ein
ERDFEST, das erstmals vom 22.‐24. Juni 2018 stattfinden wird – in und mit der Zukunftswerkstatt Schloss
Tempelhof. Idealerweise wird es zeitgleich an weiteren Orten ERDFEST‐Aktivitäten geben, ausgerichtet von
möglichst vielfältigen Akteuren.

Am Vorabend, dem 7. Juli 2017, 19.00 – 22.00 Uhr, wird es im münchner zukunftssalon (oekom e.V.) einen
Vortrag und ein Dialogforum mit Dr. Andreas Weber geben. Titel: Erde sein. Ein Humanismus der Teilhabe. Das
Projekt eines neuen Erdzeitalters. Ort: Waltherstr. 29, Rgb., 2. Stock; U‐Bahn Goetheplatz

Zur Methodik
Kreative Prozesse, die das Wahrnehmen ent‐automatisieren, ermöglichen es zu Beginn der Werkstatt, Erde in
ihrer Lebendigkeit zu begegnen (Phase 1). Aus diesem Erfahren entstehen Impulse für ein Verlebendigen der
je eigenen Lebens‐ und Arbeitspraxis (Phase 2). Phase 3 integriert entstandene Impulse in den Horizont der je
eigenen Möglichkeiten. Begleitet wird die Werkstatt von Hildegard Kurt, promovierte Kulturwissenschaftlerin,
Autorin und praktisch auf dem Feld des Erweiterten Kunstbegriffs (Joseph Beuys) tätig.

Ablauf
09:30 Eintreffen, Kaffee
10:00 Beginn
Begrüßung und Einführung
Phase 1: Ent‐automatisieren
Phase 2: Impulsieren
Einen Impuls setzen. Ein Impuls sein. Ko‐kreatives Werken I
13:00 Mittagessen
14:00 Einen Impuls setzen. Ein Impuls sein. Ko‐kreatives Werken II
Kaffeepause
Phase 3: Integrieren
Das Aktivierte in die eigene Arbeitspraxis integrieren
18:00 Ende der Werkstatt
19:00 Brotzeit

Für diejenigen, die möchten, anschließend Rundgang durch das KlosterGut Schlehdorf und ein Feuer zum Ausklang des Tages

Information und Kontakt
Bei Fragen zum Ort: Renée Schulz, KlosterGut Schlehdorf, email hidden; JavaScript is required
Für diejenigen, die nach der Werkstatt in Schlehdorf übernachten möchten, steht ein einfaches Quartier zur
Verfügung. Bitte wenden Sie sich auch hierfür an Renée Schulz.

Bei inhaltlichen Fragen: Dr. Hildegard Kurt, und.Institut e.V.,email hidden; JavaScript is required

Einladung als pdf

Anmeldung
unter email hidden; JavaScript is required

Partner
http://contact@und‐institut.de
www.cultures‐of‐environment.org
www.und‐institut.de
www.klostergut‐schlehdorf.de