Schafpatenschaften

Leider müssen wir wegen gesundheitlichen Gründen unserer Schafverantwortlichen unsere Schafhaltung aufgeben.
Wir suchen gute, neue Plätze für unsere Schafe. Wenn Sie einen wissen, freuen wir uns über eine Nachricht an email hidden; JavaScript is required

Wussten Sie, dass ein Schaf im Jahr 200 Euro an Unterhalt kostet? Deshalb ist die Schafhaltung nur dann wirtschaftlich, wenn jedes weibliche Schaf zwei Lämmer im Jahr bekommt, die entweder zur einem guten Preis lebend verkauft werden können oder geschlachtet werden. Zu einem angemessenen Preis lebend verkaufen kann man Schafe allerdings nur, wenn sie reinrassig und möglichst in ein Herdbuch eingetragen sind – und dabei sehr gut bewertet wurden. Rechnen tut sich die Schafhaltung sowieso erst, wenn man mehr als 300 Tiere einer Rasse wie Milchschafe, Merionoschafe oder Fleischrassen hat.

Wir halten die alte Landschafrasse der Bergschafe und achten beim Züchten mehr auf einen guten Charakter als auf die vorgegebenen Zuchtmerkmale…

Darf ein weibliches Schaf Lämmer bekommen, kann man generell nur die weiblichen Lämmer behalten. Jedes männliche Lamm muss mit spätestens vier Monaten von der Herde getrennt werden, da es zu diesem Zeitpunkt geschlechtsreif wird und dann seine Geschwister, Mutter, Tanten decken würde. Da man dazu verschiedene Ställe und Weiden benötigt – und das wiederum einen erhebliche Mehrarbeit bedeutet – werden Lammböcke deshalb meistens bereits zu diesem Zeitpunkt geschlachtet. Wir möchten aber unsere Bocklämmer länger leben lassen. Schlachten tun wir sie erst mit 8-12 Monaten. Lammfleisch darf man übrigens nur das Fleisch von Lämmern bis max. 12 Monaten nennen und weil Schaffleisch heutzutage unverkäuflich ist, müssen Bocklämmer mit spätestens einem Jahr geschlachtet werden. Aus Fleisch von älteren Schafen lassen wir Wurst und Schinken machen. In unserer Herde halten wir immer einen Hammel (also einen kastrierten Bock), damit die Bocklämmer nicht alleine in einen eigenen Stall umziehen müssen.

Unsere Bergschafe können das ganze Jahr auf die Weide rund um den Hof oder am Karpfsee. Zu der Herde der weiblichen Schafe kommt im Herbst ein Bock. Im Frühjahr kommen dann die Lämmer zur Welt. Bei den Bergschafen gibt es häufig Zwillinge.

Immer wieder hat man weibliche Schafe oder Lämmer, zu denen man eine besondere Beziehung hat und die man nicht schlachten lassen möchte. Sie sind besonders zutraulich oder besonders hübsch, haben gute Eigenschaften oder eine spezielle Geschichte. Für diese Schafe bieten wir Patenschaften an. MIt Ihrem Beitrag (120,- / Jahr oder nach eigenem Ermessen) unterstützen Sie den Fortbestand der vom Aussterben bedrohten Rasse der Bergschafe.

JedeR Pate/Patin bekommt eine Urkunde und regelmäßige Infos. Teilweise können die Paten ihrem Schaf einen Namen geben. Und natürlich können Sie Ihr Schaf (nach vorheriger Terminvereinbarung) besuchen! Wenn Sie wollen, können Sie nach dem Scheren auch die Wolle Ihres Schafes bekommen.

Unsere Schafe

Belinda

Das ist Belinda, die Tochter von Bella, geboren am 24.09.2017. Belinda ist wie ihre Mutter ein besonders schönes Schaf, ruhig und zutraulich.

Belinda ist das Patenschaf von Freya.

Hansi

Das ist Hansi. Mittlerweile müsste er wohl eher Hans heißen, denn er ist seit April 2018 ein stattlicher Hammel geworden. Und dabei absolut zutraulich und verschmust. Hansi ist ein Sohn von Nike.

Hansi ist das Patenschaf von Hanni und zieht demnächst an den Hof um.

MamaMorgenstern

MamaMorgenstern (auch MaMo genannt) ist eines unserer Altschafe. Sie ist ein sehr ausgeglichenes Schmuseschaf und eine gute Mutter. Auch sie zieht mit an den Hof um.

MaMo ist das Schaf von Britta-Marei.

Claudette

Claudette ist die Tochter von MamaMorgenstern, ihre Schwester ist die ebenfalls ganz schwarze Keena.

Claudette hat zusammen mit Bernadette und Dolly eine schöne Heimat im Allgäu bekommen.

Keena

Keena ist die Tochter von MamaMorgenstern, ihre Schwester ist die ebenfalls ganz schwarze Claudette.

Keena ist das Patenschaf von Christine.

Bernadette

Unser “Shootingstar” Bernadette. Sie ist das erste Lamm von Mimi, die nach der Geburt am 04.07.2020 erstmal nicht ganz wusste, was sie damit anfangen soll.

Bernadette ist zusammen mit Claudette und Dolly ins Allgäu umgezogen.

Nike

Unsere Nike. Nike ist ein sehr freundliches Schaf mit unbekanntem Alter. Sie hat bei uns bereits dreimal Zwillinge bekommen und ist eine ausgesprochen gute Mutter.

Nike hat seit dem 09.10.2020 Hester als Patin. Auch Nike kommt mit an den Hof.

Fanni

Fanni oder Funny? Vom Aussehen her ist sie wirklich eine lustige Erscheinung, denn sie ist sehr klein und sehr dick, also wirklich keine Schönheit. Aber sie ist so nett, dass wir sie trotzdem seit 2014 in der Herde haben. Und sie mit an den Hof umzieht.

Fanni hat seit dem 09.10.2020 Elfriede als Patin.

Elfriede

Elfriede ist das Lamm von Nike, geboren am 08.08.2020. Ihren Zwillingsbruder hat die Mutter nicht angenommen, für ihn haben wir einen guten Platz gefunden, an dem er mit der Flasche aufgezogen wurde.

Elfriede ist seit dem 09.10.2020 das Patenschaf von Beate.

Anouk

Anouk ist das Lamm von Mutterschaf Wolke. Wie ihre Mutter hat sie jetzt schon ein besonders dickes Fell…

Anouk ist seit dem 08.10.2020 das Patenschaf von Franziska.

Franzi

Franzi ist im Frühjahr 2020 vom Pfleger aus Kochel zu uns gekommen. Sie hat ein sehr schönes Gesicht und einen großen Dickkopf.

Franzi ist das Patenschaf von Evelyn.

Zora

Das ist Zora, das Lamm von Schminki, geboren am 04.07.2020. Zora hat eine kleine Warze auf der Nase, daran kann man sie immer gut erkennen.

Zora hat seit dem 20.10.2020 Petra zur Patin.

Dolly

Das ist Lamm Dolly, geboren am 30.06.2020. Dolly war zusammen mit ihrem Zwillingsbruder das erste Lamm in 2020. Sie ist die Tochter von Blume, die leider im September  gestorben ist.

Dolly ist seit dem 23.10.2020 das Patenschaf von Martina. Sie ist zusammen mit Bernadette und Claudette ins Allgäu gezogen.

Pauline

Pauline ist das Lamm von Nora. Sie ist am 15.07.2020 geboren und hat eine besonders schöne Zeichnung.

Pauline ist das Patenschaft von Gertrud.

Lilli

Lilli ist leider am 6.1.21 gestorben. Wir sind sehr traurig!

Sie war das Patenschaf von Christine W.

Jakob

Das ist Jakob, unser alter Hammel. Jakob haben wir geschenkt bekommen und wissen deshalb nicht, wie alt er ist. Jakob ist trotz seines Alters immer noch beeindruckend. Er ist sehr ruhig und lässt sich gerne streicheln, aber er mag keine Kinder.

Jakob ist das Patenschaf von Julia Geubig und zieht mit an den Hof um.

Schminki

Schminki hat ihren Namen von ihren schönen Augen, die wie kajalumrandet aussehen. Ansonsten entspricht Schminki nicht dem Schönheitsideal eines Bergschafes. Dafür ist sie sehr zutraulich, neugierig und eine sehr gute Mutter. Sie hat bei uns dreimal Zwillinge bekommen.

Schminki hat seit dem 03.01.2021 Felicitas als Patin. Ab Mai lebt sie bei uns am Hof.

Marie

Marie ist im Frühjahr 2020 vom Pfleger aus Kochel zu uns gekommen. Sie hat einen schwarzen Kopf und dunkelbraune Wolle.

Marie hat seit Anfang Februar 2021 Florian als Paten.

Nora

Nora ist ein ausgewachsenes Schaf, die Tochter von Wolke, geboren im Mai 2016. Sie hat bereits zwei schöne Lämmer bekommen – Mimi im März 2018 und Pauline im Juli 2020.

Jetzt hat Nora auch eine Patin – wie schön!!!

NEUIGKEITEN VON DEN SCHAFEN

BR Dreh am KlosterGut

BR Dreh am KlosterGut

Am Dienstag war der BR bei uns und hat für die Reihe “Stationen” einen Beitrag gedreht. Das Wetter hat leider für das Thema “Frühling” nicht mitgespielt. Zuerst waren wir am Sommerstall bei den Schafen. Schafpatin Beate hat erzählt, wie sie zu einer Schafpatenschaft bei uns kam und dass sie bis 1990 Schäferin in der ehemaligen DDR war. Dann ging es an den Hof zu Sabine, die einiges über unser Nistkastenprojekt berichtete. Nach der Mittagspause wurde im Garten mit unserer Gärtnerin Lucy und einigen Gemeinschaftsgärtnerinnen aus dem Kloster weitergedreht. Aufwärmen konnte sich das Team anschliessend im Hofladen, wo Mark noch Fragen zur Genossenschaft beantwortete. Gesendet wird der Beitrag am Samstag, den 27.03. um 10.30 Uhr auf alpha und am Sonntag, den 28.03. um 12.25 Uhr im BR. Unabhängig davon ist er in der BR Mediathek zu sehen.

https://www.br.de/themen/religion/was-der-fruehling-alles-kann-100.html

Schafstagebuch Februar

Schafstagebuch Februar

Die momentanen Wetterverhältnisse begeistern unsere Schafe nicht so wirklich – macht man morgens die Stalltür auf, wollen alle raus… und dann ganz schnell wieder rein! Es ist sogar für die Wollträger zu kalt. Zu Beginn wurde mal die Nase in den Schnee gesteckt und nach dem Gras gesucht, aber selbst das ist momentan nicht angesagt. Aber in die Sonne vor den Stall legen sie sich gerne. Und fressen tun sie umso mehr!

Schafstagebuch Anfang Dezember

Schafstagebuch Anfang Dezember

Nach einigen ganz trüben Tagen hat sich heute mal wieder die Sonne gezeigt und es war wunderschön! Die Schafe haben es sichtlich genossen und nach frischen Grashalmen im leichtem Schnee gesucht. Abends schliessen wir jetzt immer die Stalltüren, damit es nicht ganz so eisig wird. Morgens macht Kerstin, die ihre Pferde bei uns stehen hat, wieder auf. Die Wasserleitung ist hier zum Glück frostsicher, so dass wir mit der Wasserversorgung der Tiere keine Probleme haben. Und seitdem wir eine Rundraufe angeschafft haben (danke an die Patinnen!!!), müssen wir der Herde nur noch alle fünf Tage einen neuen Heuballen liefern. Die Lämmer schaffen es immer noch, durch die Stäbe zu schlüpfen und machen sich dann über das frische Heu in der Mitte der Raufe her. Nicht gut, weil sie dann auch hinein köteln und es den anderen – verständlicherweise – nicht mehr schmeckt. Aber Hauptsache, allen geht es gut. Insbesondere unser Nachzügler-Lamm macht uns große Freude, es wächst und gedeiht!

Nachzüglerin

Nachzüglerin

Vergangenen Samstag ist bei den Schafen noch ein Nachzügler-Lamm auf die Welt gekommen. Wir haben drei Schafe in unsere Herde aufgenommen, die im Sommer auf der Alm waren, wovon eines trächtig war. Am Samstagmorgen klingelte dann bei mir das Telefon und Alma berichtete mir von einem frischgeborenen Lamm auf der Weide. Für die Mutter war es das erste Lamm und dementsprechend orientierungslos war sie. Also fing ich erst einmal beide ein und brachte sie in die Ablammbox, damit sie sich in Ruhe aneinander gewöhnen konnten und die Mutter sich auf ihre Aufgabe konzentrieren konnte. Damit sie ganz alleine im Stall keine Panik bekam, sperrte ich die ganze Herde mit ein, was bei denen wiederum große Empörung hervorrief. Am Montag waren beide dann schon soweit, dass ich ihnen Weide und Sonnenschein nicht vorenthalten wollte und sie mit der Herde auf die Weide liess. Das Lamm muss sich kräftig anstrengen, um an der Mutter zu bleiben, die nicht ganz so aufmerksam ist und häufig muss es alle Herdenmitglieder abschnuffeln, bis es endlich beim richtigen Schaf landet… Und Christine freut sich, dass sie nun doch noch ein Patenlamm bekommen hat 🙂

Ein Bericht von Britta-Marei

Patenschaf(t)

Patenschaf(t)

Wir freuen uns ganz besonders über zwei neue Schafpatinnen! Christine hat sich per SMS in ein Lämmchen verliebt, eine Patenschaft übernommen und stand prompt zwei Wochen später vor der Tür, um ihre Keena zu besuchen! Ihre Mutter fand die Idee so gut, dass auch sie eine Patenschaft übernommen hat und zwar für die Zwillingsschwester, die sie auf den Namen Claudette taufte. Auf dem Foto ist noch Schminki, Hammel Hansi und Lamm Schimmelschnute zu sehen.