Öko-Soziale Landwirtschaft

LandwirtschaftDas KlosterGut Schlehdorf betreibt auf 50 Hektar eine öko-soziale Landwirtschaft. Was bedeutet das? Unser Hof wird nach Naturland-Richtlinien bewirtschaftet. Zur Landwirtschaft gehört eine Gärtnerei und ein Permakulturgarten, in dem auch die Bienenvölker von Imker Hamish Gray stehen. Dabei helfen immer wieder GasthelferInnen und Praktikanten/innen, die Landwirtschaft kennen lernen wollen (siehe Kennenlernen-Mitarbeiten). Regelmässig kommen Schulklassen auf unseren Hof, die unter Anleitung ihrer LehrerInnen und von uns mitarbeiten können (siehe Gruppenangebote). Unsere Produkte verkaufen wir im eigenen Hofladen, der gemeinsam mit dem Hofcafé jeden Freitag von 14-18 Uhr und Samstag von 10-15 Uhr geöffnet hat (siehe Hofladen).

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Unsere Tiere

Der größte Teil unserer Weide- und Grünlandflächen liegt am Karpfsee. Dort leben während des Sommers unsere schönen Murnau-Werdenfelser Kuhdamen mit ihren Kälbern.

Im Sommerstall leben außerdem auch die Islandpferde des Reiterhofs „Blauer Reiter“, die Eselin Zoe und die Ziegenfamilie (https://klostergut-schlehdorf.de/das-klostergut/sozial/islandpferdehof/).

Eine bunte Schar Hühner mit einem Hahn bevölkern den Hof und machen „Hühnermutter“ Christine große Freude. Seit August haben wir auch wieder ein Gänsepaar.

Im Sommerstall und am Hof wohnen unsere Bergschafe.

Einige Laufenten watscheln übers Gelände und sind dabei in ständiger Kommunikation miteinander.

Hofkater Leo sieht man nur sehr selten, da er am liebsten durch das Gelände streift und Mäuse fängt. Katze Lilly lässt sich zumindest tagsüber ab und zu blicken. Ihr Sohn Tom wohnt in der Herberge und streift lieber um das Kloster herum.

Die Gärtnerei

Die Gärtnerei umfasst den ehemalige Gemüsegarten der Schlehdorfer Klosterschwestern, den Permakulturgarten sowie die Streuobstwiese neben dem Dorfanger. Diese Flächen hat die Genossenschaft KlosterGut Schlehdorf eG seit 2012 vom Kloster gepachtet. Es werden von Gärtner Uli und Gärtnerin Lucy Gemüse, Kräuter, Obst und Blumen angebaut und geerntet. 2016 und 2017 haben wir das Modell der Solidarischen Landwirtschaft probiert, das aufgrund der zu kleinen Flächen nicht wirtschaftlich war. 2018 wurde die gesamte Ernte über den Hofladen angeboten. Seit April 2019 haben wir einen „Solidarischen MittagsTisch„.

Der Permakulturgarten

Im April 2013 begann der Ausbau des Permakultur-Gartens rund um den KlosterGut Schlehdorf.

Themen unseres Garten-Ausbaus sind:

♦ Feucht-Biotop ♦ Sinnesgarten ♦ Meditations- und Ruhe-Garten ♦ Kunst-Landart-Garten ♦ Alpinum ♦ Gemüsegarten ♦ Kräutergarten ♦ Naturerfahrungs-Garten für Kinder und Erwachsene.

Bisher gab es diese Praxis- und Mitmach-Tage

1: Wissenswertes über Obstbäume
2: Mit Trockenmauern, Treppen und Wegen eine Terrassenanlage gestalten
3: Naturteich
4: Mit Kräuterliegen einen Versammlungsplatz gestalten
5: Recycling – Kreativ pflastern
6: Erdkellerbau

Die Holzer’sche Permakultur …

…ist eine natürliche Form der Landwirtschaft, die auf ein Arbeiten mit den Kreisläufen und Wechselwirkungen in der Natur aufgebaut ist. Ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur ist nicht nur ökologisch richtig, es kann auch wirtschaftlich sehr erfolgreich sein, wenn man lernt, die Natur zu beobachten.

Holzer’sche Permakultur beinhaltet Landschaftsgestaltung (Terrassen, Hügel- und Hochbeete, Feuchtbiotope, Kleinklimazonen etc.), Agroforstwirtschaft (Einbeziehung von Bäumen und Sträuchern in die Nutzung), Fischerei, Wasserpflanzen, Tierhaltung, Obstbau und die Kultivierung von Heilkräutern.

Die Imkerei

Die Imkerei auf dem KlosterGut wird von Hamish Gray betrieben. Sie ist nicht Ökozertifiziert, wird aber nach strengen Ökostandards betrieben.

Eines der Bienenvölker ist die Apis Mellifera Mellifera. Diese Bienenrasse ist die eigentlich in unser Gegend heimische Art, wird jedoch nur selten gehalten. Sie ist auch unter den Namen „Dunkle Biene“ und – in Österreich – Braunelle bekannt. Sonst sind alle Bienen entweder Carnica oder „Landrasse“ (eine bunte Mischung von Carnica, Buckfast und sonstige Rassen). Bienen sind sehr friedvolle Tiere, fühlen sich aber gelegentlich bedroht und können deshalb stechen. Aus diesem Grund ist es ratsam den Beuten nicht zu nahe zu kommen und sich nicht vor dem Flugloch aufzuhalten.

Den Honig gibt es in unserem Hofladen zu kaufen.