Unser zweiter Workshop unter dem Motto „Gemeinsam leben – wie geht das?“ fand vom 17.-19. November statt. Für dieses Wochenende hatten sich über 20 Interessierte angemeldet, was uns natürlich sehr gefreut hat.

Start war Freitag um 17 Uhr im Hehnahaus mit einer aktiven Kennenlern-Runde. Dann gab es in der Herberge Abendbrot und anschliessend einen von Monika Hörr-Merten angeleiteten Austausch über persönliche positive und negative Gemeinschaftserfahrungen.

Am Samstag ging es nach dem leckeren gemeinsamen Frühstück den Vortrag mit Übungen von Jürgen Olbricht und Bernd Bötele zum Systemischen Konsensieren und der Konsensmoderation. Mittags wurden wir von unserem Gärtner Roland und seiner Frau Carolin versorgt mit dem letzten Salat aus dem Garten, Maisnudeln mit Schafskäse und Wirsing aus dem Garten. Da die meisten TeilnehmerInnen über den Wogeno-Verteiler kamen, schoben wir ganz flexibel noch eine Hofführung mit Bauplanungs-Vorstellung in die eigentliche Mittagspause. Um halb vier ging es dann weiter mit den Arbeitsgruppen: eine Gruppe plastizierte mit Almut, die zweite Gruppe schnitzte mit Richard und die dritte Gruppe – ganz gemeinschaftsfähig! – halb uns beim abwiegen und etikettieren der gestern vakuumverpackten Suppenhühner. Belohnt wurden alle mit einem üppigen Abendessen mit geräuchertem Fisch und Käse aus der Region. Anschliessend gab es noch eine gemütliche Runde im Hehnahaus, in der Britta-Marei über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Genossenschaft erzählte.

Am Sonntag stand uns Dr. Birgit Schneider mit der Gewaltfreien Kommunikation zur Seite. Die sehr engagierte Gruppe prüfte die Methode sehr intensiv. Nach der Abschlussrunde begab sich die Gruppe zum Fischerwirt und genoss ein wie immer sehr gutes Mittagessen.

Wir haben das Wochenende – trotz aller Anstrengungen – sehr genossen; über die vielen interessierten, engagierten Menschen gefreut und uns von den so schönen, positiven Rückmeldungen wieder zeigen lassen, dass sich die ganze Arbeit hier wirklich lohnt!