„Die Zukunftswoche „Perspektiven bilden“ fand vom 20.8. bis 25.8.2018 auf dem KlosterGut in Schlehdorf am Kochelsee statt. Es nahmen 28 junge Menschen teil, davon 17 Teilnehmende mit Fluchthintergrund.

Das Programm wurde vom Team gestaltet; die vielfältigen Workshops am Mittwoch und Donnerstag wurden von externen Referent*innen durchgeführt. Die Workshops widmeten sich den drei Schwerpunkten „Lebens- und Berufswege“, „Stärken & Talente“ sowie „Globales Lernen“, u.a. Plastikfreies Leben, Peace Poetry oder Gender. Im Einführungsworkshop beschäftigten wir uns in Kleingruppen mit den individuellen Fragen, mit denen jede*r TN in die Seminarwoche gekommen ist, bspw. „Wo stehe ich, wer steht da noch? Wo will ich hin?“. Im thematischen Abschluss der Seminarwoche wurden hinsichtlich diesen Fragen und unter Einbezug der Eindrücke und Gespräche während der Woche konkrete Schritte für die persönliche Zukunft formuliert. Im Berufs- und Lebenswegecafé hatten die TN die Möglichkeit, mit 14 Menschen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zu sprechen und so verschiedenste Lebenswege kennenzulernen. Beim Filmabend wurden mit „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ diverse Alternativen und Handlungsoptionen für verschiedene gesellschaftliche Bereiche aufgezeigt.

Die TN wurden in die Gestaltung der Seminarwoche durch Selbstorganisation mit eingebunden, so wurde bspw. die Open Stage von den TN mit Hilfestellung von Teammitgliedern organisiert und durchgeführt oder auch ein Open Space Nachmittag mit eigenen Workshop-Angeboten der TN gefüllt. Die TN konnten durch die verschiedenen Bestandteile der Seminarwoche ihr Selbstwertgefühl stärken, interkulturelles Zusammenleben erfahren und persönliche wie gesellschaftliche Zukunftsperspektiven entwickeln. So war das Feedback der TN überwiegend sehr positiv, wie auch dieses Zitat zeigt: „Perspektiven bilden bedeutet für mich, gemeinsam an einem wunderschönen Ort mit wunderbaren Menschen über eigene und bislang unbekannte Lebenswege in einen Austausch zu kommen. Ungezwungen reden, lachen, weinen, Mensch sein zu können. Und in Bezug auf das Flüchtlingsthema: Vorurteile & Ängste abbauen und Freundschaften aufbauen. Aus dieser ‚Ohnmacht‘ zu erwachen und in Bewegung zu kommen. Danke für die Möglichkeit!“